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Großer Bahnhof in Dingdorf

ETS-Treppenbau öffnete zum Tag des Tischlerhandwerks seine Betriebsstätte.

Die ETS-Inhaber (v.r.) Klaus-Peter und Alfred Ernzer präsentieren den Besuchern die moderne Treppen-Ausstellungsräume
Die ETS-Inhaber (v.r.) Klaus-Peter und Alfred Ernzer präsentieren den Besuchern die moderne Treppen-Ausstellungsräume.
Foto: Kreishandwerkerschaft MEHR

Dingdorf. Am 31. August und 01. September 2013  öffneten rheinland-pfälzische Tischler- und Schreinerbetriebe ihre Werkstätten und gaben interessierten Besuchern unter dem Motto „Vielfalt nach Maß“ einen kleinen Einblick in die Tätigkeit ihres Handwerks.

Auch das Treppenbauunternehmen ETS in Dingdorf öffnete seine Pforten. Interessierte Besucher konnten den Fachleuten über die Schulter schauen und einen Einblick in den Arbeitsalltag gewinnen.

Zahlreiche Gäste und Ehrengäste, Besucher aus nah und fern nutzten den Tag und sahen die Entstehung einer Treppe vom Baum bis zum fertigen Produkt. Die hochmoderne Technik im Unternehmen führte auch gestiegenen Anforderungen an die Schreiner/innen vor Augen. Für interessierte Nachwuchskräfte stand Ausbilder Markus Reichertz am Stand der Kreishandwerkerschaft MEHR Rede und Antwort. Dr. Hubert Krischer vom Fachverband erklärte,  dass Tischler/in bzw. Schreiner/in zwei Bezeichnungen für ein und denselben Beruf darstelle.

 „Die Liebe zum Holz liegt uns im Blut“, sagt Klaus-Peters Ernzer zur Eröffnung. Seit nahezu 30 Jahren führen er und sein Bruder Alfred Ernzer, beide Schreinermeister, das Treppenbauunternehmen ETS in Dingdorf. 1850 bereits wurde der Betrieb als Stellmacherei  gegründet. Das Unternehmen ist in den 80-er Jahren ist kontinuierlich als Schreinerei und Treppenbau gewachsen. In den 90er Jahren spezialisierten sich die Brüder auf den reinen Treppenbau. Heute werden auf einer Produktionsfläche von 2.000 Quadratmetern jedes Jahr etwa 600 Treppen gefertigt. Ihre Kunden sitzen im gesamten Bundesgebiet und in den Nachbarländern Belgien und Luxemburg  „Die Anforderungen an den Treppenbau sind gestiegen. Sowohl die Anforderungen an das Design, wie auch an die Qualität und Funktionalität“, erklärt Schreinermeister Klaus-Peter Ernzer.

„Die herausragende Stellung innerhalb eines Gebäudes verlangt bei aller Funktionalität immer auch ein ästhetisches Erlebnis und filigrane Tragkonstruktionen, die den Ansprüchen der modernen Architektur gerecht werden“ sagt Alfred Ernzer im Hinblick auf die Kundenwünsche.

Durch die Mitgliedschaft im Deutschen HolzTreppen Institut (DHTI) ist eine große Vielfalt von Treppenkonstruktionen möglich und durch statische Nachweise sicher beim Begehen der Treppen.

Das ETS-Team
Das ETS-Team

Die beiden Brüder teilen sich die Aufgaben im Unternehmen. Während Klaus-Peter Ernzer für den technischen Teil und damit für die Produktion verantwortlich ist, zeichnet sich Alfred Ernzer für den kaufmännischen Part und die Kundenbetreuung pflichtig. Außerdem ist mit im Unternehmen Klaus-Peters Ehefrau, Hiltrud Ernzer, die für Buchhaltung und Personalwesen zuständig ist – ein Familienbetrieb im besten Sinne also. Mittlerweile steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern. Von den drei Söhnen hat Lukas, der Älteste  bereits den Gesellenbrief in Händen, Jonas ist gerade mitten in der Ausbildung und auch David liebäugelt bereits mit dem Schreinerberuf und macht in verschiedenen Betrieben Praktika.

„Es ist uns eine Freude, dass die Zukunft des Unternehmens gesichert ist“, erklären die beiden Schreinermeister und bedanken sich bei Ihrer Betriebsmannschaft, ohne die sie nicht die Produktionszahlen erreicht hätten.

Autor: Schreiner-Innung Westeifel